2009
09.20

QTrust 2go Integration

Von Haus aus sind nun alle QTrust Server mit der QTrust 2go Technologie ausgestattet. Bei dieser Technik handelt es sich um eine hochsichere Lösung für Zugriffe von externen Netzen auf das Unternehmensnetzwerk. Das für die Authentifizierung verantwortliche Token ist der InternetPassport unseres Partners AXSionics. Dabei wird ein verschlüsseltes Einmalpasswort generiert und über einen sogenannten Flickering via Monitor an den InternetPassport übermittelt. Dazu muss der Benutzer den Internet Passport nur vor den Monitor halten – es besteht keine elektrische Verbindung mit dem Rechner. Anschließend authentifiziert sich der Benutzer mittels seines Fingerabdrucks am Internet Passport und bekommt sein Einmalpasswort auf dem Token angezeigt. Nach Eingabe dieses Passworts in der Anmeldemaske ist die Verbindung dann hergestellt.

QTrust 2go funktioniert derzeit für Zugriff auf Terminal-Server (Microsoft-RDP und Citrix ICA) sowie Web-basierte Applikationen. Die Clientsoftware lässt sich auf die Bedürfnisse des Kunden optisch wie funktional anpassen und liegt in Versionen für Microsoft Windows, Apple Mac OS X vor. Der Linux Client wird bis Ende des Jahres verfügbar sein. Viele Nachteile anderer tokenbasierter Lösungen entfallen bei der QTrust 2go Technologie, wie z.B. ein aufwändiger Rollout, Gefahr der Weitergabe des Token, Verfall des Tokens und viele mehr.

IPS Integration

Neben der schon seit Version 2.0 enthaltenen Intrusion Detection auf Basis des Snort Projektes enthält die Version 4.0 nun auch eine Intrusion Prevention Funktionalität. Das bedeutet, dass Angriffsmuster nicht nur erkannt und protokolliert werden können, sondern dass als Angreifer erkannte Systeme nun aktiv geblockt werden. Die Blockade kann temporär, für einen definierten Zeitraum oder permanent erfolgen. Die Erkennungssignaturen und Regeln werden auf Wunsch automatisch aktualisiert. Die Handhabung der gesamten IDS/IPS Funktionalität erfolgt QGroup typisch einfach komplett über das Webinterface. Somit ist die Betriebsführung dieser Komponenten nicht nur etwas für ausgewiesene Unix Experten.

QTrust V-Series – virtuelle QTrust Server

Der großen Nachfrage nach hochsicheren virtuellen Security Appliances haben wir auch mit dem QTrust 4.0 Rechnung getragen. QGroup erweitert die QTrust-Produktlinie um die QTrust Server V-Series. Dabei handelt es sich den QTrust Server im bewährten Funktionsumfang in Form einer virtuellen Appliance. Das heißt, dass der QTrust Server in einem VMware-kompatiblen Format vorliegt und somit ideal in virtuellen Umgebungen eingesetzt werden kann. Vor allem im Rechenzentrumsbetrieb und bei Großkunden ist das Thema Virtualisierung sehr weit fortgeschritten. Viele Kundenanfragen zu diesem Thema haben uns überzeugt, dieses Produkt zu entwickeln. Somit verbinden sich die hohen Sicherheitsstandards der QTrust-Technologie mit der Flexibilität von Virtualisierung. Preislich liegt ein V-Series Server bei 50% eines normalen Hardware-Systems. Erste Pilotprojekte im Bereich Hosting sind mit dem QTrust Server V-Advanced bereits gestartet.

Zu den kleineren Neuerungen gehört die Kompatibilität zur neuesten Servergeneration von HP auf Nehalem Basis. So unterstützt der QTrust Server zusätzlich die ProLiant Serien DL360 G6, DL380 G6. Die neuen Server stellen bei geringstem Stromverbrauch beinahe unglaubliche IO-und Netzwerkleistung zur Verfügung, ideal für den QTrust Server.

Ebenso ist die implementierte TrendMicro Web Security Suite (vormals VirusWall) auf den aktuellsten Stand gebracht worden, sowie an Verbesserungen der Benutzeroberfläche und der Performance des Systems gearbeitet worden.

Die Version 4.0 wird nach Ende der it-sa Nürnberg verfügbar sein. Alle Kunden mit Update-Service Vertrag erhalten die neue Version kostenlos. Ein spezielles Upgrade Angebot für Nutzer älterer Versionen ohne Update-Service Vertrag wird zur it-sa Nürnberg bekannt gegeben. Die Kaufpreise bei neuen Systemen sind identisch mit denen der QTrust Server Version 3.6.

Über den QTrust Server:

Seit dem Jahr 2000 wird der QTrust Server als eine Unified Thread Management (UTM) Lösung entwickelt, basierend auf dem bewährten Trusted OS: “PitBull”. Der QTrust Server ist die erste umfassende Security Appliances, die für die besonderen Sicherheitsanforderungen von Unternehmen konzipiert wurde, unter der Berücksichtigung des Grundsatzes: “Jedes System ist hackbar”. Diese vollständig integrierte Lösung vereint Applikations- und Netzwerksicherheitsfunktionen in einer leicht zu verwaltenden Appliance.

Die Kombination aus Trusted OS, bewährter HP Hardware und die einzigartig einfache Verwaltung sind die herausragenden Merkmale dieses Produktes.

QGroup GmbH
Berner Str. 58
60437 Frankfurt am Main

Ansprechpartner
Sven Erhatic
Tel.: +49 69 905059-0
Fax: +49 69 905059-29

Mehr Informationen unter:
www.qgroup.de

Die QGroup GmbH (www.qgroup.de) ist Teil der QGROUP Firmengruppe und bietet ihren Kunden seit über 10 Jahren Wissen in den Bereichen Security und Trusted Computing. Der Philosophie einfach. sicher. verfügbar. folgend wird seit dem Jahr 2000 das eigene Produkt QTrust Server entwickelt – die Basis für QTrust 2go. Die in Frankfurt am Main ansässige Gesellschaft ist ein Zusammenschluss erfahrener und etablierter Unternehmen auf den Gebieten der IT Sicherheit und der Hochverfügbarkeit. Ziel ist es, die Lösungsansätze, die sich im internationalen Großkundenumfeld bewährt haben, bei mittelständischen Unternehmen ebenso effizient einzuführen.

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2009
09.15

Optimale Auslegung und Berechnung des Energieertrages

Wechselrichter wandeln den Gleichstrom eines Solargenerators in Wechselstrom um und passen die Frequenz und Spannung an das Wechselstromnetz an. Doch nicht jeder Wechselrichter ist für jedes Solarmodul geeignet. Für die optimale Auslegung einer Solaranlage bietet sich ein Auslegungsprogramm an.

Als Faustregel galt bisher, dass die Nennleistung des Solargenerators bis zu 30% über der des Wechselrichters liegen darf. Damit sollte erreicht werden, dass der Wechselrichter weniger oft im ungünstigen Teillastbereich arbeitet. Die Bestrahlungsstärke ist schließlich nicht immer optimal, der Solargenerator liefert nur selten seine Nennleistung. Da jedoch sowohl die Modulpreise als auch die Teillastwirkungsgrade der Wechselrichter steigen, nähert sich das Dimensionierungsverhältnis zunehmend dem Faktor 1:1 an.

Die transformatorlosen Stringwechselrichter der Sputnik Engineering erreichen sehr hohe Wirkungsgrade im Teillastbereich. Bei einer Ausgangsleistung von fünf Prozent ihrer Nennleistung sind es 90%. Bei 10% der Nennleistung erreichen die Geräte bereits einen Wirkungsgrad von 94%. Daher wird die alte Faustregel bei Verwendung der SolarMax- Wechselrichter ebenfalls nicht für sinnvoll erachtet.

Für einen guten Standort ist in Deutschland eine Überdimensionierung des Solargenerators von rund 15% zu empfehlen. Je nach Ausrichtung, geografischem Standort und realer Modulleistung kann dieser Faktor nach oben oder unten angepasst werden. Bei den derzeitig hohen Modulpreisen ist eine Überdimensionierung des Solargenerators von rund 10 % auch aus ökonomischen Gründen bei guter Ausrichtung am sinnvollsten. Für eine detaillierte Auslegung empfehlen wir das neue Auslegungsprogramm MaxDesign 2.1.

Max Design Software, informativ und flexibel

Aus der umfangreichen Moduldatenbank wählt man zunächst einen Hersteller und einen Modultypen aus. Weitere Solarmodultypen können manuell eingegeben werden. Dann entscheidet man sich für einen Wechselrichtertypen und gibt die Anzahl sowohl der Module in Serie als auch der Stränge pro Wechselrichter ein. Das Programm überprüft, ob Grenzwerte für MPP-, Leerlauf- und Systemspannung, Anlagenleistung und DC-Strom eingehalten werden. Kritische Werte erzeugen eine Fehlermeldung. Ist die Anlage elektrisch optimal dimensioniert, können Energieertrag und Ertragsvergütung berechnet und die Werte grafisch dargestellt werden.

Die Standortdatenbank umfasst zwölf Städte in Deutschland und der Schweiz. Sie kann ebenfalls manuell erweitert werden. Bei sehr guten Standorten (Südausrichtung, 30 bis 35° Neigung) empfiehlt das System einen Überdimensionierungsfaktor von 1,1, der sich bei relativ ungünstigen Standorten (Ost/ West-Ausrichtung) auf maximal 1,25 erhöht.

Dies zeigt eine Studie des Fraunhofer- Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) auf. Nach Angaben von Bruno Burger, Leiter der Gruppe Elektronik am ISE, ist ein Dimensionierungsfaktor (Psolar / PWR,ACmax) von mehr als 1,3 – auch bei ungünstigen Ausrichtungen – nicht zu empfehlen. Dies bedeutet eine Überdimensionierung des Solargenerators von rund 25%, bezogen auf die Ausgangsleistung des Wechselrichters. Die Berechnungen wurden bei Schrägdachmontage in Freiburg für das Jahr 2000 durchgeführt, da dieses Jahr eine Strahlungscharakteristik besitzt, die dem langjährigen Mittel entspricht.

Diesen Artikel weiterlesen

Artikel verfasst von: Dipl.-Chem. Iris Krampitz, freie Journalistin
Artikel aus IHKS-Fach.Journal

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2009
09.12

pcvisit Software AG stellt das SDK (Software Development Kit) für die Integration von Desktop Sharing-Funktionen in Softwareprodukte, Web-Applikationen und Portale vor.

Das pcvisit-SDK (Software Development Kit) ermöglicht es Herstellern von IT-Lösungen ihre Applikationen um hoch performante Desktop Sharing Funktionalitäten zu erweitern.

Mit Desktop Sharing Funktionen können Bildschirminhalte über das Internet mit einer oder mehreren Personen ausgetauscht werden, um z.B. gemeinsam online an einem Dokument zu arbeiten, Anwender zu unterstützen, online etwas zu präsentieren oder den PC fernzusteuern.

Der SDK-Nutzer kann alle Funktionen (Zeigen, Sehen, Fernsteuern, Online-Sitzung aufzeichnen usw.) per .NET-Interface aus seiner Applikation heraus ansprechen und die (pcvisit-) Module steuern. Er kann Daten aus der Online-Sitzung (Kommentare, Sitzungsdauer usw.) auslesen und in seine Applikation einfließen lassen, um z.B. eine Rechnung für Supportdienstleistungen zu erzeugen.

pcvisit Software spricht mit dem SDK besonders Hersteller von CRM-Systemen und Lösungen für ERP, Projektmanagement, Helpdesk, WorkFlow und Portalen an.

Das SDK basiert auf der pcvisit Entwicklungsplattform caloa.

Mehr Informationen unter:
www.pcvisit.de/produkte/pcvisit-sdk.html

Ansprechpartner:
Norbert Schuster, Leiter Marketing/Vertrieb
pcvisit Software AG
Tatzberg 47/49
01307 Dresden
Fon: 0351/7 96 59 30
Fax: 0351/7 96 59 32
E-Mail: n.schuster@pcvisit.de
Internet: www.pcvisit.de

Über pcvisit Software AG

„Ihre Probleme sind unsere Leidenschaft“

Mit eigener Forschung und Entwicklung am Standort Dresden realisiert pcvisit Softwarelösungen für die internetbasierte Zusammenarbeit in Echtzeit. Zusammen mit Partnern, mit eigenem Vertrieb sowie online vermarkten und vertreiben wir Produkte aus den Bereichen Desktop Sharing, insbesondere für den Einsatz im Online-Support.
Das Besondere dieser Anwendungen ist die Möglichkeit der weltweiten Zusammenarbeit über das Internet in Echtzeit, ohne jede Vorbereitung, mit dem Gefühl, Kunde, Kollegen und Partner sitzen an einem Ort, an einem Tisch.
Unsere besondere Leidenschaft gilt dem Support im IT-Bereich. Zusammen mit IT-Supportern entwickeln wir aus gemeinsamen Ideen nützliche Software für den Online-Support. Von der Analyse über die Unterstützung bis hin zur Abrechnung kann der Supporter pcvisit Produkte einsetzen, immer wieder neuen Kundennutzen erzeugen und damit Geld verdienen.
Das Angebot reicht von Standard-Boxprodukten bis hin zu hoch integrierbaren Lösungen auf Basis von caloa, unserer RTC-Engine.

2004 gegründet – Standorte in Alzenau und Dresden – spezialisiert auf Kundennutzen

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2009
09.11

Nürnberg, 03. September 2009 – Die 4. Open Source Monitoring Conference 2009 on Nagios hat zwei Monate vor der Konferenz das finale Programm veröffentlicht. Unter den Sprechern finden sich bekannte Namen der nationalen und internationalen Open Source Szene wieder. Die Konferenz gilt als Plattform für Anwender und Entwickler, um sich über die aktuellen Entwicklungen und Lösungen von Open Source Monitoring zu informieren.

So wird unter Anderem Kristian Köhntopp erwartet, MySQL-Profi und bei booking.com für Archtiektur- und Skalierungsthemen verantwortlich, welcher einen Überblick über das Monitoring von MySQL Datenbanken geben wird. Auch Wolfgang Barth, Autor des ersten Nagios Buches, Michael Lübben, Entwickler von NagVis und NagTrap, sowie Jörg Linge, Erfinder des Grapherprojekts PNP4Nagios, konnten für einen Vortrag gewonnen werden.

Auch internationale Größen wie Ton Voon, Nagios-Core Entwickler, Michael Medin, Entwickler von NSClient++ und Thomas Guyot-Sionnest, Mitglied im offiziellen Nagios Development Plugin Team, mit Vorträgen und Workshops auf der Konferenz vertreten sein.
Wie in den Vorjahren verpassen Teilnehmer der Konferenz trotz parallel stattfindender Tracks keinen Vortrag. Durch die Kooperation mit dem Linux Magazin wird auch 2009 ein Track live ins Internet übertragen, während der andere aufgezeichnet wird. Im Nachgang der Konferenz finden die Teilnehmer beide Tracks dann zum kostenfreien Abruf auf der Archiv-Seite.

Neu in diesem Jahr ist ein besonderes Highlight: Der Auftaktvortrag der Konferenz, abgehalten von Kristian Köhntopp, wird kostenfrei und live ins Internet gestreamt. Somit hat jeder Interessierte die Möglichkeit, den Vortrag des MySQL-Profis live mitzuverfolgen und sich kostenfrei über das Monitoring von MySQL aus erster Hand zu informieren. Der Vortrag beginnt am 28.10.2009 um 09.00 Uhr und ist auf den Streaming Seiten des Linux Magazins unter streaming.linux-magazin.de zu sehen.

Auch neu im Jahr 2009 ist eine Partnerschaft mit der Thomas-Krenn AG, Anbieter hochwertiger Serversysteme. Im Rahmen der Partnerschaft werden die Serverspezialisten verschiedene Systeme und Hardware präsentieren.
Alle Interessierten, die sich ihre Teilnahme an der OSMC on Nagios 2009 sichern möchten, können unter www.netways.de/osmc/y2009/anmeldung/ aus einem von drei angebotenen Konferenzpaketen wählen. Das genaue Programm sowie Informationen zu den Referenten finden sich im Internet unter www.netways.de/osmc.

Ihr Kontakt zu NETWAYS:
NETWAYS GmbH
Christian Fiedler
Deutschherrnstr. 15-19
90429 Nürnberg
Tel: +49 911 92885-0
Fax: +49 911 92885-30
christian.fiedler@netways.de

Die NETWAYS GmbH unterstützt seit mehr als 14 Jahren Unternehmen beim Management komplexer IT Umgebungen auf der Basis von Open Source Software. Die angebotenen Lösungen ermöglichen den störungsfreien Betrieb von Netzen, Servern und Applikationen. Dazu gehören Availability- und Performance Monitoring mit Nagios, Service- und Configuration Management oder Cluster- und Loadbalancing-Systeme für das Open Source Rechenzentrum. Ergänzt werden die Leistungen durch Services wie Hosting, Betrieb und Servermanagement. Zu ihren Kunden zählt die NETWAYS GmbH Organisationen aller Branchen wie die Postbank, Bayer Schering, das Bundesverwaltungsamt, Daimler, Deutsche Telekom, neckermann.de, REWE oder StayFriends.
NETWAYS ist darüber hinaus als Veranstalter der alljährlich stattfindenden Open Source Monitoring Conference on Nagios (jetzt: NETWAYS Conference on Nagios) bekannt, welche europaweit als die Veranstaltung für Open Source Monitoring Software, speziell Nagios, angesehen wird und inzwischen mehr als 250 Teilnehmer aus der ganzen Welt verzeichnet.

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2009
09.11

Auch drahtlos gut verbunden

Flexible Raumaufteilung, ressourcenschonendes Energiemanagement und gewerkeübergreifende Gebäudeleittechnik sind Schlagworte, die häufig im Zusammenhang mit moderner Gebäudeautomation zu hören sind. Die Anwender möchten automatisieren, wollen sich aber nicht über Jahre an einen bestimmten Hersteller binden. Offene Bussysteme mit Schnittstellen zu den etablierten Protokollen oder gar zu Funklösungen bieten hierfür die ideale Plattform.

Eine optimale Hardwarelösung für die Gebäudeautomation ist das WAGOI/ O- SYSTEM. Es handelt sich um ein modulares, feldbusunabhängiges I/O- System, also um eine Schnittstelle zwischen der Sensorik und Aktorik eines Gebäudes und der zugehörigen Leittechnik. So lassen sich preiswerte Standard-Installationsgeräte in ein busfähiges Netzwerk integrieren. Die Feldbusknoten können in Geschossverteilern, abgehängten Decken oder Brüstungskanälen installiert werden. Die Ein- und Ausgänge, realisiert als einzeln anrastbare Busklemmen, sind nach dem Baukastenprinzip beliebig kombinierbar. Werden an den Knoten die Buskoppler durch programmierbare Controller ersetzt, können diese als anwendungsnahe Steuerungen, autark oder als intelligente Untereinheit betrieben werden.

AUCH DRAHTLOS GUT VERBUNDEN

Funktechnik eröffnet der Gebäudeautomation neue Spielräume, sowohl bei Neubauten als auch bei der Modernisierung. Wartungsfreie Funkkomponenten der EnOcean GmbH, die ihren Energiebedarf aus der Umgebung decken, kommen sogar ohne Batterien aus: Licht, Umgebungswärme oder auch Schalter mit Piezo-Elementen, die den Fingerdruck des Anwenders in einen elektrischen Impuls umwandeln, machen Batterien überflüssig. Die Schalter können ohne Rücksicht auf vorhandene Installationen platziert werden. Mit einer Empfängerklemme, integriert im WAGO-I/O-SYSTEM 750, lassen sich diese Bauteile problemlos durch Anbindung an Ethernet, LonWorks und viele weitere Bussysteme in eine moderne Gebäudeleittechnik integrieren. Wie dies in der Praxis umgesetzt werden kann, veranschaulicht die Generalsanierung eines MAN-Verwaltungsgebäudes in München. Das Gebäude stammt aus den Siebzigerjahren und sollte stockwerksweise saniert werden. Dank des integrierten Controllers können die Komponenten zunächst völlig autark betrieben werden, bieten aber via Ethernet alle erdenklichen Erweiterungsmöglichkeiten, bis hin zur Integration in ein allumfassendes Gebäudemanagement.

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Artikel verfasst von: Dipl.-Phys. Martin Witzsch
Artikel aus IHKS-Fach.Journal

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